Mag. Martin Gumiela

Martin Gumiela studierte Geschichte und Germanistik (Lehramt) an der Universität Wien, absolvierte während seines Studiums bereits mehrere Forschungsaufenthalte in Polen und schloss sein Diplomstudium im Februar 2020 ab.

Seit Oktober 2020 ist er Doktorand am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und Fellow der Doctoral School for Historical and Cultural Studies. In seinem Dissertationsvorhaben zum ‚emotionalen Fundament der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei‘ nimmt er die Kader der staatssozialistischen Einheitspartei in der stalinistischen Ära der Volksrepublik Polen (1944–1956) aus einer emotionsgeschichtlichen Perspektive und im Hinblick auf das Konzept der „Emotional Regimes“ in seinen Forschungsfokus. Dabei interessiert ihn nicht zuletzt auch die Frage, wie sich mit Hilfe solcher Forschungszugänge auch gesellschaftliche Transformationsprozesse hin zum Staatssozialismus näher beleuchten lassen.

 

Forschungsschwerpunkte:

Mittel-Osteuropäische Zeitgeschichte

Emotionsgeschichte

Staatssozialismus

Stalinismus

Numismatik

 

Publikationen:

Krwawe I przebiegłe? Kobiety władzy w wybranych państwach socjalistycznych [Bloody and perfidious? Women of power in chosen socialist states]. In: Karolina Białas, Katarzyna Jóźwik, Kalina Słaboszewska (Eds.), Kobiety i Władza (Warszawa 2019) pp. 114–126.